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Farbpsychologie im Wohnraum

 

Farbpsychologie im Wohnraum

Eine Wohnung farblich umgestalten kann jeder. Die richtigen Farben zu treffen, damit wir uns auch wohlfühlen, ist jedoch gar nicht so einfach. Je nach gewähltem Farbton kann der Raum kühl, warm, einladend oder steril wirken. Farbakzente, die sich an der Wand und den eingesetzten Elementen wiederfinden, schaffen eine behagliche Raumatmosphäre und sind somit ein wichtiger Aspekt in Sachen Farbpsychologie im Wohnraum.

graffiti-450Täglich sind wir vielen Einflüssen ausgesetzt. Hektik und Stress im Job, Familie, die Gesundheit und die Finanzen sind einige Sorgen, derer wir uns aussetzen. Um sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden und die Balance zu wahren, müssen wir gerne heimkommen und uns wohl- und behaglich fühlen.
Dazu müssen die Räume zwar ihren Zweck erfüllen in Ausstattung und Wandgestaltung, dennoch haben wir recht freie Hand, was die Farbwahl anbetrifft. Kinderzimmer dürfen gerne verspielt sein und eine bunte Farbe haben. Dekoelemente oder Graffitis werten den Raum optisch auf und lassen ihn zu einer Wohlfühloase der Kinder werden. Im eigenen Schlaf- oder Wohnzimmer sind die Farben dezenter und edler gehalten. Hier darf es für die Gemütlichkeit auch ein sanfter Beige- oder Silberton sein, der sich gerne in den Accessoires wiederholen darf. Um die Seele baumeln lassen zu können, muss das Badezimmer zum Wohlfühlen einladen. Ein Hingucker ist dabei die räumliche Weite in Form einer Fototapete, das individuell gestaltete Bad in Oasenoptik oder die farbenfrohe Küche mit Wandbildern aus Glas z.B. von der
LanaKK Art Edelboutique.
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Mut zur Farbe
Die Zeiten der weißen, sterilen Räume sind vorbei. Eine große Auswahl an Farben und Volltonfarben, sowie das weite Spektrum der eigenen Fantasie und der Möglichkeit, die Farbtöne selber anzumischen, sind keine Grenzen gesetzt. Hilfestellungen gibt es im Fachhandel oder in Büchern. Ein eigenes Grundwissen zu haben ist von Vorteil, damit das Endergebnis auch so aussieht, wie man sich das vorstellt. Dazu ist es wichtig zu wissen, zu welchen Tageszeiten die Räume hauptsächlich genutzt werden und wie viel natürliches Tageslicht einfallen kann. Hat der Raum einen Erker oder schräge Wände? Sollen die Farben der angrenzenden Räume aufgenommen werden und ineinander überfließen? Sich diese Fragen vorab zu beantworten und sich Gedanken zu machen ist sinnvoll, damit die Farbauswahl später auch passt. Ein persönliches Farbenbuch aus Wandfarben, Stoffen und verschiedenen Materialien kann bei der Gestaltung der Räume ebenfalls hilfreich sein.
Komplementär-Kontrast
So schön Farben an den Wänden auch sind, so kann man doch nicht jede Farbe miteinander kombinieren. Ein Raum lässt sich sehr schnell verändern, jedoch wirkt es sehr schnell erdrückend oder nicht ansprechend, wenn die Farben nicht zueinanderpassen. Hierbei muss auch darauf geachtet werden, dass die Farbe in den Raum und zum jeweiligen Menschen, der darin wohnt, passt. Durch eine moderne Raumgestaltung lassen sich heute mehr Farben miteinander kombinieren als früher.

FarbpsychologieGelb lässt sich hervorragend mit Kastanienbraun, Azurblau und jeder anderen Gelbtonvariante kombinieren und verleiht dem Raum Fröhlichkeit, Vitalität, Wärme und Optimismus.

Kräftiges Orange kann mit Blau, Rot oder unterschiedlichen Grautönen verbunden werden oder als dezentes Orange mit zarten Gelb- oder Grüntönen. Da diese Farbe dem Raum Lebendigkeit und Gemütlichkeit verleiht, kann sie gut im Wohnzimmer oder Wintergarten verwendet werden.

Rot ist die Farbe der Liebe und kann hervorragend mit dunklen Möbeln und schweren Stoffen in dunklem Magenta oder kräftigem Orange kombiniert werden. Ein dunkles Rot sorgt für Gemütlichkeit und Ruhe.

Rosa ist eine fröhliche und weibliche Farbe, die sich in dezenteren Farben gut mit dunklem Brombeer oder einem kräftigen Orange verbinden lassen. Pink hingegen kommt mir Türkis und Gelbgrün wunderbar zur Geltung.

Grüne Farbe an der Wand ist ein schöner Naturton. Sie wirkt beruhigend und anregend zugleich und bringt trotzdem Erholung und Entspannung mit. Die verschiedenen Nuancen der Grüntöne lassen sich kombinieren mit anderen Grüntönen oder auch einem bräunlichem Rosa.

Blau ist eine kühle und beruhigende Farbe, die mit fast jeder anderen Farbe harmoniert. Sie eignet sich für viele Räume unterschiedlichster Nutzung. Elegant wirken dazu goldene oder glänzende Dekorationselemente und in Verbindung mit Holz wird der blau gestrichene Raum gewärmt.

Beim Lilaton kommt es auf das Mischverhältnis an. Mehr Blau lässt die Farbe kühler, mehr Rot wärmer erscheinen. Je nach Farbintensität passen dazu zarte Lavendelblüten oder Pfingstrosen in allen Violettnuancen.

Mit Fantasie können alle Räume einen individuellen Look bekommen. Den Variationsmöglichkeiten sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Der Kreis der Komplementärfarben dient dabei der Orientierung, wobei durch geschicktes Spielen mit den Farben tolle und farbenfrohe Ideen einfließen können.
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Raumgestaltungen anhand des Fernost-Prinzipes
Feng-Shui ist ein wesentlicher Bestandteil der alten, chinesischen Philosophie. Wörtlich übersetzt bedeutet es Wind und Wasser. Ein Raum nach Feng-Shui ein- und ausgerichtet soll dem Besitzer Glück, Reichtum und Gesundheit bescheren. Dabei ist es egal, wie groß die Wohnung ist. Jede Wohnung kann nach dem fernöstlichen Prinzip eingerichtet und gestaltet werden. Licht, Sonne und eine gute Farbwahl in Verbindung mit den richtigen Elementen nehmen auf den persönlichen Lebensumstand Einfluss. Hier kann die Seele Kraft und Energie tanken.

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